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Neues Angebot in Seeheim

Projekt „Sprechende Laurentiuskirche“ wird am Sonntag eröffnet

© Klaus Peter Augustin / Wikimedia CommonsDie Evangelische Laurentiuskirche Seeheim.

Mit dem Projekt „Sprechende Laurentiuskirche und Grabsteine“ sollen die heute noch sichtbaren Spuren einer langen Geschichte des Seeheimer Gotteshauses und der Menschen, die daran beteiligt waren, gewürdigt werden. Am Sonntag nach dem 10-Uhr-Gottesdienst erfolgt die Eröffnung.

„Sprechende Laurentiuskirche und Grabsteine“, so lautet der Titel eines Projekts, das in der Evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen umgesetzt wurde und das am 10. Dezember (Sonntag, Zweiter Advent) nach dem Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt, der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Erwin Rieke und Helmut Schwab schreiben in einer Pressemitteilung:

„In ihren fast 800 Jahren hat die Laurentiuskirche Kriege, Pest-Epidemien, bitterste Not und Zerstörung überstanden und war trotzdem immer ein Ort der Zuflucht, der Hoffnung und des Lebens. Diese tiefgreifenden Ereignisse haben ihre Spuren an und in der Kirche hinterlassen und sie zu dem gemacht, was sie bis heute für die Gemeinde ist: Eine feste Orientierung, ein Ort der Besinnung und der Gemeinschaft. Mit dem Projekt ,Sprechende Laurentiuskirche und Grabsteine‘ sollen die heute noch sichtbaren Spuren dieser langen Geschichte und die Menschen, die daran beteiligt waren, gewürdigt werden.“

Dies geschieht mit Hilfe von QR-Codes, die den entsprechenden Objekten zugeordnet sind und die man mit dem Smartphone scannen kann, so erfolgt die Verlinkung zu weiterführenden Informationen. Für die „Sprechende Laurentiuskirche“ hat sich die Projektgruppe entschieden, keine QR-Codes direkt an den jeweiligen Objekten des Gotteshauses – wie zum Beispiel an den Buntglasfenstern oder an der Orgel – anzubringen, sondern laminierte Übersichtspläne in der Kirche auszulegen, auf denen die QR-Codes zu finden sind.

Da die „Offene Laurentiuskirche“ im Winterhalbjahr pausiert, kann man sich in dieser Zeit nur vor oder nach einem Gottesdienst oder einem Konzert die Kirche und ihre Kunstschätze erklären lassen. „Wir hoffen aber, dass es gelingt, die Kirche mit einer zeitgesteuerten Schließanlage auszustatten, sodass man auch tagsüber die Kirche besichtigen kann. Für diejenigen, die nicht über die Möglichkeit verfügen, QR-Codes auszulesen, wird eine Broschüre mit den gesammelten Inhalten geplant“, informieren Erwin Rieke und Helmut Schwab, die überdies auch allen herzlich danken, die das Projekt „Sprechende Laurentiuskirche und Grabsteine“ finanziell unterstützt haben.

Die „Eröffnung“ der Sprechenden Laurentiuskirche und Grabsteine erfolgt am kommenden Sonntag nach dem Gottesdienst, also gegen 11 Uhr. „Bringen Sie ausnahmsweise Ihr Smartphone (im Gottesdienst stumm schalten) und am besten auch einen Kopfhörer mit, um sich anzuhören, was die Projektgruppe erarbeitet hat“, schließen Erwin Rieke und Helmut Schwab ihre Pressemitteilung.

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