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Ben, Hannah, Paul

Biblische Namen sind angesagt

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Von wegen angestaubt: Erstaunlich viele Vornamen, die schon in der Bibel vorkommen, erfreuten sich im vergangenen Jahr großer Beliebtheit. Wir stellen Ihnen die fünf beliebtesten Baby-Namen vor und verraten, welche Bibelgeschichten sich dahinter verbergen.

Platz 1 bei Jungen: Ben

Ben ist mit Abstand der beliebteste männliche Vorname des Jahres: Über zwei Prozent aller 2017 geborenen Jungen heißen so. Ben ist eine Kurzform des hebräischen Namens Benjamin, das heißt übersetzt „Sohn des Glücks“. In der Bibel ist Benjamin der jüngste der zwölf Söhne Jakobs. Seine Mutter Rahel nennt ihn zunächst Benoni, „Sohn des Schmerzes“ oder „Sohn des Unglücks“; sie stirbt bei der Geburt. Danach ändert Jakob den Namen seines späteren Lieblingssohnes in Benjamin.

Platz 4 bei Mädchen: Hanna/Hannah

Der vierthäufigste Mädchenname 2017, Hanna (manchmal auch mit einem –h am Ende geschrieben), ist aus dem Alten Testament bekannt. Dort ist Hanna eine Ehefrau von Elkana und kann zunächst keine Kinder bekommen. Sie bittet Gott um Nachwuchs; der schenkt ihr einen Sohn, den späteren Propheten Samuel. Hanna bekommt noch fünf weitere Kinder. Auf Deutsch bedeutet Hanna oder Hannah „die Anmutige“.

Platz 2 bei Jungen: Jonas

Der hebräische Name Jonas oder Jona bedeutet „die Taube“ und ist auf Platz zwei der häufigsten Jungennamen. Er ist unweigerlich mit einer der bekanntesten Bibelgeschichten im gleichnamigen Buch Jona verbunden: Auf einer Schiffsreise fällt der Prophet Jona bei der Crew in Ungnade und wird über Bord geworfen – in den scheinbar sicheren Tod. Im Wasser wird Jona von einem Fisch (in vielen Überlieferungen von einem Wal) verschlungen und dadurch vor dem Ertrinken gerettet.

Platz 5 bei Mädchen: Mia

Auf Platz fünf der Statistik gelandet ist Mia, ursprünglich eine Kurzform von Maria. Zu dem Namen Maria gibt es gleich zwei bekannte Figuren in der Bibel. Maria ist bekanntermaßen die Frau von Josef und Mutter von Jesus Christus. Es gibt aber auch noch Maria Magdalena. Sie ist eine der treuesten Jüngerinnen von Jesus und entdeckt mit anderen Frauen am Ostermorgen sein leeres Grab. Übersetzt heißt der aus dem Ägyptischen stammende Name Maria „die Geliebte“.

Platz 4 bei Jungen: Paul

Eine ganz bescheidene Bedeutung hat der Name Paul: Sein lateinisches Vorbild Paulus heißt auf Deutsch „klein“ oder „gering“. Paulus heißt in der Bibel zunächst Saulus, ist ein Feind der Christen und verfolgt sie. Durch eine Gotteserscheinung erblindet Saulus für drei Tage. Nachdem er wieder sehen kann, ist er bekehrt und wird zum Apostel Paulus. Er verkündet von da an die Auferstehung von Jesus Christus und gründet mehrere christliche Gemeinden. Seine Paulusbriefe sind Bestandteil des Neuen Testaments.

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1 Kommentar verfügbar

dirk römer - Wir erwarten in wenigen Tagen das 5. Enkelkind, aber wie der Junge oder das Mädchen gerufen werden soll, ist uns noch unbekannt. Mal sehen, ob es ein biblischer Name sein wird? Aber auch ohne biblischen Hintergrund, der oder die Kleine ist willkommen - die
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Vor 3 Monaten 2 Wochen
 

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