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Mit der Kirchengemeinde auf Kanu-Tour

"So stelle ich mir Ferien vor"

Ev. GemeindeDie Kanuten aus dem ÜberwaldDie Kanuten aus dem Überwald

Die Sommerferien gehen zu Ende. Und insbesondere Jugendliche aus dem Überwald bekommen den wehmütigen „Blues“, wenn sie an den Beginn der Ferien zurückdenken. Sie waren nämlich mit den evangelisch-reformierten Gemeinden Hammelbach und Siedelsbrunn auf Kanu-Tour und paddelten die Lahn herab. Ein Erlebnisbericht von Stefan Ningel.

Bildergalerie

Kanuten im Trockenen Bei der Trockenübung... ...auch Kanuten gehen mal baden Gleich wird es finster, doch bald erscheint... Licht am Ende des Tunnels An der Schleuse... Unsere Helden aus dem Überwald


Zu einem, regelrechten Wettlauf auf der Lahn kam es an den Schleusen. Die jugendlichen 
Teilnehmer/innen der Ferienanfangsfahrt hatten enormen Ehrgeiz gezeigt, wer am schnellsten die Schotten und Schütze der Schleusen öffnen und schließen durfte. Pfarrer Stefan Ningel und Pfarrer Jörg Michas hatten sich für den traditionellen Ausflug in den Tagen der Sommerferien für die Jugendgruppen die Lahn als Ziel und Kanustrecke ausgesucht und wurden bei der Betreuung von Dominik Wolf und Heike Ningel-Wolf unterstützt. Nach der Anreise mit der Bahn am ersten Ferientag starteten dann gegen Mittag insgesamt 28 Personen in zehn Kanus bei bestem Wetter in Wetzlar an der Einlassstelle Bachweide am Festplatz. 

Bei insgesamt sieben Schleusengängen gab es für die Jugendlichen eine Menge Kurbelarbeit, denn die Schleusen der Lahn werden auf diesem Flussabschnitt alle mit der Hand bedient. Bei sommerlichem Wetter kam es bereits am ersten Tag zu manchem freiwilligen Kentern. „So stelle ich mir Ferien vor“, rief ein Junge voller Begeisterung, als er bis zum Bauch in der Lahn stand.

Schon am ersten Abend hinter Solms, die Zelte waren kaum aufgebaut, begann es zu blitzen und heftig zu regnen. Am nächsten Morgen, pünktlich zu ersten Andacht, kam die Sonne hervor, als sei nichts gewesen. Nur der etwas gestiegene Pegel der Lahn verriet die Niederschlagsmengen der letzten Nacht und gab zu diesem Zeitpunkt noch keinen Anlass zur Sorge.

In den morgendlichen Andachten, die die beiden Pfarrer mit den Jugendlichen feierten, ging es um die befreiende Wirkung des Singens: Singen tut gut, selbst wenn einem manchmal nicht danach zu Mute ist. Es führt aus der Begrenztheit des eigenen Erlebens, und manchmal zeigt sich darin Gottes Nähe. Es schafft Selbstvergewisserung und -  passend zur Durchquerung des Schifffahrtstunnels bei Weilburg - Zuversicht, dass Gott hilft, aus den Tunneln des Lebens wieder herauszukommen.

Das sommerliche Wetter lud immer wieder zum Faulenzen und Baden in der Lahn zwischen Westerwald und Taunus ein, doch auch in der zweiten Nacht wurde die Gruppe nicht vor den sintflutartigen Regengüssen verschont. Der Pegel der Lahn war am dritten Tag so hoch gestiegen, dass die Gruppenleiter ein Befahren der Lahn nicht verantworten konnten. Die Strömung war zu stark und zu gefährlich. Als Ersatzprogramm gab es eine Besichtigung von Weilburg und Limburg, Handballspiel, Chillen oder Stockbrot backen am Lagerfeuer.

Ein Service der besonderen Art war das spezielle „all inclusive“ – Angebot: An den jeweiligen Etappenzielen hatte der ortskundige Begleiter Werner Ratajczak schon das Gruppenzelt aufgebaut und Snacks und Erfrischungsgetränke vorbereitet. Bei der Zubereitung der Mahlzeiten wurde er dann von fleißigen Händen der Gruppe unterstützt.

Auch wenn die Jugendlichen nur die Hälfte der geplanten 53 Flusskilometer bis Runkel paddelnd zurücklegten, war es eine wunderbare Freizeit mit vielen Eindrücken, die die Teilnehmer zum Start in die Ferien mit nach Hause nahmen.

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1 Kommentar verfügbar

Andi Fischer - ich finde die Bildergalerie sehr schön

Vor 8 Jahren 3 Wochen
 

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