Betreuung mit Nähe und Naturbezug: Die Evangelische Kita Gronau stellt sich vor

veröffentlicht 26.05.2026 von mr, Ev. Dekanat Bergstraße

Klein, familiär, naturnah: Die Evangelische Kita Gronau betreut Kinder von zwei Jahren bis zum Schuleintritt in einem überschaubaren Zwei-Gruppen-System. Waldtage, feste Bezugspersonen und enge Elternarbeit prägen das pädagogische Konzept.

Wer für ein Kind zwischen zwei und sechs Jahren einen Betreuungsplatz sucht, findet in der Evangelischen Kindertagesstätte Gronau ein Angebot, das auf Nähe, Verlässlichkeit und persönliche Begleitung setzt. Die Einrichtung im Bensheimer Stadtteil betreut Kinder in einem familiären Zwei-Gruppen-System und verbindet naturnahe Pädagogik mit christlichen Werten und alltagsnaher Förderung. 

Die Kita nimmt Kinder ab zwei Jahren bis zum Schuleintritt auf. Die Betreuung reicht von morgens 7.30 Uhr bis in den Nachmittag. Berufstätige Eltern profitieren zudem von der Lage: Direkt neben der Kita befindet sich die Grundschule mit Ganztagsangebot. So entstehen kurze Wege und eine verlässliche Betreuung über mehrere Lebensphasen hinweg. 

Ein zentrales Merkmal der Einrichtung ist ihre überschaubare Struktur. Sechs Erzieherinnen, eine Naturpädagogin und eine Hauswirtschaftskraft begleiten die Kinder im Alltag. Das Team will jedes Kind in seiner Persönlichkeit stärken und seine Entwicklung achtsam unterstützen. Grundlage dafür ist eine enge Zusammenarbeit mit den Familien. 

Viel Raum nimmt die Naturpädagogik ein. Alle zwei Wochen geht es für einen Vormittag in den Wald. Dort sollen die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben, Naturmaterialien entdecken, eigene Ideen entwickeln und lernen, Pflanzen und Tiere wertzuschätzen. Die Waldtage fördern nach Angaben der Kita nicht nur Neugier und Ausdauer, sondern sprechen auch die Sinne an und stärken die Abwehrkräfte. 

Die pädagogische Arbeit beginnt dabei nicht bei null. Die Einrichtung versteht jedes Kind als Persönlichkeit mit eigenen Erfahrungen, Interessen und einem individuellen Blick auf die Welt. Eine behutsame Eingewöhnung mit festen Bezugspersonen soll Kindern und Eltern Sicherheit geben. Gute Beziehungen, kindgerechte Räume und Gemeinschaftserfahrungen bilden die Grundlage für die weitere Entwicklung. 

Besonderes Gewicht legt die Kita auf Selbstständigkeit und Mitbestimmung. Kinder sollen den Alltag aktiv mitgestalten, eigene Ideen einbringen und an Entscheidungen beteiligt werden. Sie lernen, Bedürfnisse zu formulieren, Konflikte auszutragen, Kompromisse zu finden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Die Einrichtung sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Selbstbewusstsein und sozialer Kompetenz. 

Zum Konzept gehören außerdem regelmäßige Psychomotorik-Angebote, ein ausgewogenes Mittagessen sowie eine gezielte Vorschularbeit. Die Einrichtung arbeitet zudem mit der Entwicklungs- und Kommunikationsmethode „Marte Meo“. 

Als Teil der evangelischen Kirchengemeinde Gronau-Zell spielt auch die Religionspädagogik eine Rolle. Christliche Werte werden nicht abstrakt vermittelt, sondern in Gesprächen über Fragen, Erfahrungen und Begegnungen des Alltags aufgegriffen. Zugleich will die Kita Offenheit für andere Kulturen und Lebenswelten fördern. 

So beschreibt die Evangelische Kita Gronau ihr Selbstverständnis mit drei Worten: „Geborgen wachsen. Entdecken. Vertrauen.“ Für Eltern, die eine persönliche, naturverbundene und werteorientierte Betreuung suchen, könnte das ein überzeugendes Angebot sein.

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