Gesprächsgruppe für Menschen mit Depressionen setzt Treffen fort

veröffentlicht 16.06.2026 von mr, Ev. Dekanat Bergstraße

Die Gesprächsgruppe für Menschen mit Depressionen in Wald-Michelbach hat ihre Arbeit erfolgreich aufgenommen. Nach der Sommerpause setzt sie ihre Treffen fort. Betroffene finden dort Austausch, Unterstützung und einen geschützten Rahmen für Gespräche.

Die Gesprächsgruppe für Menschen mit Depressionen in Wald-Michelbach hat ihre Arbeit aufgenommen und wird auch im zweiten Halbjahr 2026 fortgesetzt. Die Treffen finden im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde im Überwald in der Ludwigstraße 90 statt. Eingeladen sind Menschen, die an Depressionen erkrankt sind und Austausch mit anderen Betroffenen suchen. 

Nach den ersten Zusammenkünften im Frühjahr trifft sich die Gruppe am Donnerstag, 25. Juni, von 18 bis 19.30 Uhr. Nach der Sommerpause folgen weitere Termine am 20. August, 24. September, 22. Oktober, 26. November und 17. Dezember. Alle Treffen beginnen um 18 Uhr und enden um 19.30 Uhr. 

Die Gruppe bietet einen geschützten Rahmen für Gespräche und gegenseitige Unterstützung. Im Mittelpunkt stehen persönliche Erfahrungen und die Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ähnliche Herausforderungen kennen. Viele Betroffene erleben, dass der Austausch mit anderen eine wichtige Ergänzung zu medizinischer oder therapeutischer Hilfe sein kann. 

Veranstalterin ist die Evangelische Kirchengemeinde im Überwald. Die Gruppe begleitet Birgit Ruoff. Sie ist Diplom-Religionspädagogin, Diplom-Sozialpädagogin sowie Beraterin und Coachin und arbeitet als Gemeindepädagogin für das Evangelische Dekanat Bergstraße. Eine Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung möglich. 

Interessierte können sich telefonisch unter 0160/99718843 oder per E-Mail an birgit.ruoff@ekhn.de anmelden. 

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer, offen über ihre Situation zu sprechen. Die Gesprächsgruppe möchte dazu beitragen, Isolation zu überwinden und neue Kontakte zu ermöglichen. Sie setzt damit ein Angebot fort, das Betroffenen im Überwald wohnortnah Unterstützung bietet.