Mit Trompeten, Pauken, Orgel und Posaunen lädt die Dekanatskantorei Ried am Sonntag, 31. Mai, um 19 Uhr zu einem festlichen Konzert in die Lampertheimer Domkirche ein. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Werken aus Frühbarock, Romantik sowie dem 20. und 21. Jahrhundert.
Im Mittelpunkt stehen doppelchörige Motetten und festliche Jubelgesänge, die in unterschiedlichen Besetzungen erklingen. Dadurch entstehen immer neue Klangfarben. „Mitreißende Jubelgesänge und stimmungsvolle Gänsehautmomente sind garantiert“, sagt Heike Ittmann, die die musikalische Leitung des Konzerts übernommen hat. Sie betont zugleich, dass gerade die Gegenüberstellung alter und neuer Musik den besonderen Reiz des Abends ausmache.
Aus dem Frühbarock erklingen Werke von Johann Pachelbel und Adam Gumpelzheimer. Die Romantik vertreten Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms. Hinzu kommen Kompositionen von Petr Eben, Vytautas Miškinis und Karl Jenkins aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
Als Höhepunkt des Konzerts gilt das „Prager Te Deum“ von Petr Eben. Der Komponist schrieb das Werk 1989 unter dem Eindruck der politischen Befreiung nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Heike Ittmann beschreibt die Komposition als ebenso stürmisch und markant wie feierlich und hymnisch. Das Werk entfalte eine große klangliche Wucht und nehme die Zuhörenden unmittelbar mit.
Neben der Dekanatskantorei Ried wirken die Blechbläser des Nationaltheaters Mannheim mit. Außerdem musizieren Thorsten Gellings am Schlagwerk und Maria Mokhova an der Orgel. Unterstützt wird das Konzert von cultur communal.
Im Anschluss sind die Gäste eingeladen, den Konzertabend bei einem Glas Wein oder Wasser ausklingen zu lassen. Der Förderverein organisiert den Empfang. Karten kosten 17 und 15 Euro, ermäßigt 14 und 12 Euro. Erhältlich sind sie beim Stadtmarketing Lampertheim, Domgasse 9, Telefon 06206/935154.