Lieder aus der „Mundorgel“, ein Lagerfeuer und Musik unter freiem Himmel: Die evangelische Kirchengemeinde Rimbach lädt für Samstag, 29. August, um 19 Uhr zum gemeinsamen Mundorgelsingen in den Kirchpark ein. Oliver Fath und Volker Gruch begleiten den Abend mit Gitarre, Banjo und Balalaika. Der Eintritt ist frei und das Mitsingen freiwillig. Bei Regen findet die Veranstaltung in der illuminierten Kirche statt.
Mit dem Abend wollen Fath und Gruch eine Tradition wieder aufleben lassen, die viele Menschen mit Jugendfreizeiten, Zeltlagern und Klassenausflügen verbinden. Die „Mundorgel“ erschien erstmals 1953 und entwickelte sich über Jahrzehnte zu einem Klassiker für gemeinsames Singen. Das kleine Liederbuch begleitete Generationen auf Fahrten und Freizeiten.
Wie gut die alten Lieder auch heute noch funktionieren, haben die beiden Organisatoren bereits ausprobiert. Im Juni sangen sie beim Männertreff der Rimbacher Kirchengemeinde gemeinsam aus der „Mundorgel“. Nach diesem erfolgreichen Test richtet sich die Einladung nun an alle, die Lust auf einen geselligen Sommerabend mit Musik haben.
Auf dem Programm stehen Volks- und Wanderlieder ebenso wie Lumpen- und Seemannslieder sowie alte geistliche Gassenhauer. Dabei geht es nicht um einen perfekten musikalischen Vortrag. Wer mitsingen möchte, kann kräftig einstimmen. Wer lieber zuhört und die Atmosphäre am Feuer genießt, ist ebenfalls willkommen.
Die passende Kulisse bietet die Terrasse neben der Rimbacher Kirche. Dort wollen die Veranstalter eine Feuerschale entzünden und den Sommerabend mit Musik ausklingen lassen. Gitarre, Banjo und Balalaika begleiten die Lieder. Die Mischung aus Lagerfeuer, alten Melodien und gemeinsamem Gesang soll dabei ein wenig von jener Stimmung zurückbringen, die viele mit Fahrten, Großfahrt und Abenteuer verbinden.
Wer noch eine eigene „Mundorgel“ zu Hause hat, sollte sie mitbringen. Besonders geeignet ist nach Angaben der Veranstalter die aktuelle Ausgabe von 2001. Auch eine Taschenlampe oder Kerze kann nützlich sein, damit die Liedtexte mit zunehmender Dunkelheit noch zu lesen sind. Für Getränke ist ebenfalls gesorgt. Sie werden gegen eine Spende angeboten.