Objekttheater bringt Bestseller ins „Haus Emmaus“

veröffentlicht 03.06.2026 von mr, Ev. Dekanat Bergstraße

Ein Roman-Bestseller als poetisches Objekttheater: Die Evangelische Kirchengemeinde Lorsch lädt am Donnerstag, 11. Juni, ins Haus Emmaus ein. Friederike Krahl bringt „Was man von hier aus sehen kann“ mit Figuren und Alltagsgegenständen auf die Bühne.

Die Evangelische Kirchengemeinde Lorsch lädt am Donnerstag, 11. Juni, ab 19 Uhr zu einem Theatergastspiel ins Familien- und Gemeindezentrum Haus Emmaus in der Wingertsbergstraße 25 ein. Gezeigt wird das Objekttheater „Was man von hier aus sehen kann“ nach dem gleichnamigen Roman von Mariana Leky. Friederike Krahl steht als einzige Darstellerin auf der Bühne. Regie führte Eva Kaufmann, für die Ausstattung zeichnet Matthias Hänsel verantwortlich. Der Eintritt kostet 18 Euro. 

Im Mittelpunkt des Stücks steht eine Buchhändlerin, die von ihrem Lieblingsbuch erzählt. Während sie das Publikum durch die Handlung führt, stellt sie Schlüsselszenen des Romans mit Figuren und Alltagsgegenständen nach.

Die Geschichte spielt in einem Dorf im Westerwald. Dort lebt die alte Selma, die den Tod vorhersagen kann. Immer wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt innerhalb von 24 Stunden jemand aus dem Dorf. Wer es treffen wird, bleibt jedoch offen. Zu den weiteren Figuren gehören Selmas Enkelin Luise, deren bester Freund Martin, die geheimnisvolle Marlies und ein Optiker, der heimlich in Selma verliebt ist. 

Die Inszenierung lebt von ihren Bildern. Viele Rollen verkörpern kleine Figuren aus Fimo. Hinzu kommen Häuser, Kulissen, Kleidungsstücke und andere Objekte, die das Dorf auf einem Tisch entstehen lassen. So verwandelt sich die Bühne in eine eigene kleine Welt. In einer Szene begegnet die erwachsene Luise sogar einem buddhistischen Mönch aus Japan, der durch einen Mars-Riegel dargestellt wird. 

Das Stück verbindet Humor und Melancholie. Neben skurrilen und komischen Momenten erzählt es von Liebe, Verlust und den Brüchen des Lebens. 

Karten sind im Vorverkauf in der Buchhandlung am Kloster, Nibelungenstraße 40, sowie im Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde, Wingertsgasse 3, erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.