Mit einem ökumenischen Gottesdienst beginnt am Freitag, 21. August, der zweite Christopher Street Day (CSD) Bergstraße. Unter dem Motto „Ich habe einen Traum …“ sind Interessierte um 19 Uhr in die katholische Kirche St. Georg am Marktplatz 10 in Bensheim eingeladen. Am Samstag, 22. August, folgt ab 12 Uhr auf dem Beauner Platz der CSD mit einem deutlich erweiterten Programm.
Die Feier des Gottesdienstes gestalten kirchliche Einrichtungen aus der Region gemeinsam. Beteiligt sind der Caritasverband Darmstadt, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend Bergstraße, das Katholische Jugendbüro Südhessen, die Regionale Diakonie Südhessen, das Evangelische Dekanat Bergstraße sowie die katholische Pfarrei Heilig Geist Bergstraße. Mit dem Gottesdienst setzen sie zu Beginn des CSD ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein gutes Miteinander.
Am Samstag erwartet die Besucherinnen und Besucher dann auf dem Beauner Platz ein abwechslungsreiches Programm. Geplant sind Bühnen- und Showbeiträge, ein Demonstrationszug, Informations- und Mitmachstände sowie Angebote für Essen und Getränke. Als Schirmherrin wird Katrin Hechler, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, erwartet.
Den CSD Bergstraße bereiten zahlreiche Organisationen und Initiativen gemeinsam vor. Dazu gehört auch das AdiNet Südhessen, eines von vier regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken in Hessen. Die Netzwerke werden von der Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales gefördert. Träger des Projekts in Südhessen ist der in Bensheim ansässige Verein „Fabian Salars Erbe“.
Auch die kirchlichen Organisationen beteiligen sich am Samstag mit Informationsständen und Mitmachangeboten unter dem Leitgedanken „Kirche l(i)ebt Vielfalt“.
Der erste CSD Bergstraße wurde 2025 kurzfristig organisiert. Damals stand eine Kundgebung auf dem Beauner Platz mit kleineren musikalischen Beiträgen im Mittelpunkt. Ein Jahr später wächst die Veranstaltung deutlich. Mit dem erweiterten Programm möchten die Veranstaltenden ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein diskriminierungsfreies Miteinander in der Region setzen.