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© Michael Ränker
Pop, Rock und moderne geistliche Lieder haben längst ihren Platz in der Kirche. Sie prägen Kirchentage, Jugendgottesdienste und viele andere kirchliche Veranstaltungen. Mit dem Projekt „Pop trifft Kirche“ möchte das Evangelische Dekanat Bergstraße Popularmusik auch in den Gemeinden und Nachbarschaftsräumen stärker verankern – als selbstverständlichen und ernst zu nehmenden Teil der Kirchenmusik.
Dabei geht es um mehr als um einen bestimmten Musikstil. Popularmusik kann Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenbringen, zum Mitsingen und Mitmachen einladen und eine Verbindung zwischen Alltag und spirituellem Erleben schaffen. Das musikalische Spektrum darf entsprechend breit sein: vom Lobpreislied und christlichen Popsong bis zu bekannten Titeln aus Rock und Pop.
Begeistern – unterstützen – befähigen
„Pop trifft Kirche“ möchte Menschen für christliche Popularmusik begeistern und ihnen zugleich das nötige Rüstzeug geben, selbst musikalisch aktiv zu werden. Denn Bands und andere popularmusikalische Formationen sollen nicht nur bei besonderen Veranstaltungen von außen „eingekauft“ werden. Ziel ist vielmehr, in Gemeinden und Nachbarschaftsräumen eigene musikalische Angebote entstehen zu lassen.
Das Evangelische Dekanat Bergstraße unterstützt deshalb Menschen, die eine Band gründen, Popularmusik stärker in Gottesdiensten einsetzen oder die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen schaffen möchten. Die Unterstützung kann beratend ebenso wie ganz praktisch erfolgen. Auch bei Fragen zur Anschaffung einer geeigneten Musikanlage steht das Projekt als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Dekanatsband
Eine wichtige Rolle bei „Pop trifft Kirche“ spielt die Dekanatsband unter Leitung von Bruno Ehret, dem Beauftragten des Evangelischen Dekanats Bergstraße für Popularmusik. Die Band ist ursprünglich aus der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden hervorgegangen und unterstützt Gemeinden bei Gottesdiensten und Veranstaltungen. Sie war darüber hinaus bereits beim EKHN-Jugendkirchentag und beim Deutschen Evangelischen Kirchentag zu hören.
Die Nachfrage nach solchen musikalischen Angeboten zeigt zugleich, warum „Pop trifft Kirche“ einen Schritt weitergehen möchte: Gerade rund um die Konfirmationszeit erreichen die Dekanatsband mehrere Anfragen gleichzeitig. Deshalb sollen Gemeinden und Nachbarschaftsräume ermutigt und befähigt werden, eigene Bands und andere popularmusikalische Angebote aufzubauen.
Kirche musikalisch weiter öffnen
„Pop trifft Kirche“ versteht Popularmusik nicht als Konkurrenz zu Orgelmusik, Chören oder anderen traditionellen Formen der Kirchenmusik. Sie erweitert vielmehr die musikalischen Möglichkeiten der Kirche. Sie kann Menschen ansprechen, die mit traditionellen Formen weniger vertraut sind, neue Beteiligungsmöglichkeiten schaffen und Gottesdienste um Musik bereichern, die Menschen aus ihrem Alltag kennen.
Dabei darf Kirche auch überraschen. Warum sollte ein Rockklassiker nicht auf der Orgel erklingen? Warum sollten Pop- und Rocksongs nicht Teil eines Gottesdienstes sein, wenn sie zu dessen Thema passen? „Pop trifft Kirche“ möchte solche Spielräume öffnen und dazu beitragen, dass Menschen mit ihren unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen in der Kirche einen Ort finden.
Für Bruno Ehret bringt ein Satz das Anliegen auf den Punkt: „Ein wenig mehr Kirchentagsatmosphäre tut uns allen gut.“
Interesse an „Pop trifft Kirche“?
Wer in seiner Gemeinde oder seinem Nachbarschaftsraum Popularmusik stärker einsetzen, eine Band aufbauen oder sich über die dafür notwendige technische Ausstattung informieren möchte, kann sich an den Popularmusikbeauftragten des Evangelischen Dekanats Bergstraße wenden:
Bruno Ehret
Beauftragter für Popularmusik
Telefon: 0172 6276363
E-Mail: bruno.ehret@ekhn.de
"Pop trifft Kirche" auf EKHN-Spielräume
ekhn-spielraeume.de...
Bruno Ehret
Bruno Ehret
