„apropos: Macht“ – Gottesdienstreihe wird fortgesetzt

veröffentlicht 10.09.2026 von mr, Ev. Dekanat Bergstraße

Macht prägt Beziehungen, Beruf, Politik und Alltag. Doch wann tut sie gut und wann verletzt sie? Diesen Fragen widmet sich der nächste „apropos“-Gottesdienst am 20. September um 11 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Jugenheim.

Macht gehört zum menschlichen Zusammenleben. Sie kann helfen, Verantwortung zu übernehmen und etwas zu verändern. Sie kann aber auch Menschen einengen und verletzen. Wie lässt sich gut mit Macht umgehen? Und was bedeutet Macht, wenn von Gott die Rede ist? Um diese Fragen geht es beim nächsten Gottesdienst der Reihe „apropos“ der Gesamtkirchengemeinde Bergstraße Nord. Er beginnt am Sonntag, 20. September, um 11 Uhr im Gemeindehaus Jugenheim.

Die Gottesdienstreihe läuft inzwischen im zweiten Jahr. Nach Themen wie Freundschaft, Hoffnung und zuletzt Glück rückt nun die Macht in den Mittelpunkt. Sie begegnet Menschen in vielen Bereichen ihres Lebens: in der Familie und im Beruf, in der Politik und im Alltag. Dabei zeigt sie ganz unterschiedliche Seiten. Wer Macht hat, kann gestalten und Verantwortung übernehmen. Macht kann jedoch ebenso Abhängigkeit schaffen oder andere verletzen.

Der Gottesdienst will deshalb danach fragen, wie Menschen Macht erleben und wie sie damit umgehen. Dabei geht es nicht allein um die Macht anderer. Auch die eigene Rolle kommt in den Blick. Denn Menschen üben selbst Macht aus, treffen Entscheidungen und beeinflussen damit das Leben anderer.

Im Zentrum des Gottesdienstes steht ein Gespräch zwischen Pfarrerin Miriam Fleischhacker und Pfarrer im Ruhestand Joachim Dietermann. Beide nähern sich dem Thema aus unterschiedlichen Richtungen. Dabei beschäftigt sie auch eine grundsätzliche Frage: Ist Macht eine Tatsache des menschlichen Zusammenlebens, die es zunächst zu akzeptieren gilt? Oder sollte Macht grundsätzlich kritisch betrachtet und eher abgelehnt werden?

Das Gespräch richtet den Blick zudem auf den Glauben. Denn auch dort spielt der Begriff eine wichtige Rolle. Was ist gemeint, wenn Menschen von der Macht Gottes sprechen? Und wie verhält sich diese Vorstellung zu den Erfahrungen, die Menschen mit Macht und Ohnmacht machen?

Die Antworten sollen an diesem Sonntag nicht allein von der Kanzel kommen. Nach der Predigt öffnet sich das Gespräch für die Gemeinde. Die Besucherinnen und Besucher können eigene Gedanken und Erfahrungen einbringen. Dabei ist Raum für Erlebnisse mit Macht ebenso wie für Situationen, in denen Menschen sich machtlos oder ausgeliefert gefühlt haben. Musikalisch begleitet ein Gesangsensemble den Gottesdienst.