Herbstsynode: Wiederwahl von Silke Bienhaus und Neuordnung der Verwaltung im Fokus

veröffentlicht 11.10.2026 von mr, Ev. Dekanat Bergstraße

Die Wiederwahl von Pfarrerin Silke Bienhaus als Dekanin in Stellvertretung und die Auswirkungen der EKHN-Verwaltungsneuordnung auf die Regionalverwaltung stehen im Mittelpunkt der Herbstsynode des Evangelischen Dekanats Bergstraße am 23. Oktober in Wald-Michelbach.

Die Wiederwahl von Pfarrerin Silke Bienhaus als Dekanin in Stellvertretung und die Veränderungen in der Regionalverwaltung im Zuge der Verwaltungsneuordnung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) bilden zwei Schwerpunkte der Herbstsynode des Evangelischen Dekanats Bergstraße. Darüber hinaus beschäftigt sich das regionale Kirchenparlament mit der finanziellen Entwicklung des Dekanats und seiner Kirchengemeinden sowie mit der Zukunft des dekanatseigenen Freizeitheims Gerhart-Hauptmann-Haus. Die Synode tritt am Freitag, 23. Oktober, ab 17 Uhr in der Rudi-Wünzer-Halle in Wald-Michelbach (Rudi-Wünzer-Straße 29) zusammen. Die Tagung leitet Präses Ute Gölz, Vorsitzende der Dekanatssynode und des Dekanatssynodalvorstands.

Den Auftakt bildet eine Andacht, die Pfarrerin Martina Beyer gestaltet. Für die musikalische Begleitung sorgt der Posaunenchor Wald-Michelbach. Nach der Begrüßung durch Ute Gölz werden zunächst neue Synodale verpflichtet. Anschließend spricht der Wald-Michelbacher Bürgermeister Dr. Sascha Weber ein Grußwort. Es folgt der Bericht von Pfarrerin Sonja Mattes, Dekanin des Evangelischen Dekanats Bergstraße.

Auf der Tagesordnung stehen außerdem mehrere Personalien. So stellen sich mit Christine Burg-Seibel, Koordinatorin des Hospizdienstes Bergstraße, und Laura Weber, Dekanatsjugendreferentin, zwei neue Mitarbeiterinnen auf Dekanatsebene dem Kirchenparlament vor. Neben der Wiederwahl von Silke Bienhaus entscheiden die Synodalen über die Besetzung des Amtes der Dekanatsjugendpfarrerin beziehungsweise des Dekanatsjugendpfarrers.

Ein umfangreicher Themenblock widmet sich anschließend den Finanzen und der Verwaltung. Dabei richtet sich der Blick insbesondere auf die Verwaltungsneuordnung der EKHN und die damit verbundenen Veränderungen in der Evangelischen Regionalverwaltung Starkenburg-West. Deren Leiter Eugen Maierle informiert die Synodalen über den aktuellen Sachstand. Darüber hinaus berichtet er über die Jahresabschlüsse der Kirchengemeinden und des Dekanats sowie über die finanziellen Perspektiven für das Jahr 2027.

Zuvor erläutert Pfarrerin Dr. Irene Dannemann, Mitglied des Finanzausschusses, den aktuellen Stand beim Finanzausgleich und beim Transformationsbudget. Letzteres steht im Zusammenhang mit den strukturellen Veränderungen, die der Reformprozess der EKHN für die kirchliche Arbeit mit sich bringt.

Nach einer Pause wenden sich die Synodalen der Zukunft des dekanatseigenen Freizeitheims Gerhart-Hauptmann-Haus zu. Darüber hinaus stehen zwei Anträge auf der Tagesordnung, mit denen sich das regionale Kirchenparlament an die Leitungsgremien der Landeskirche wenden will.

Ein Antrag an die Kirchensynode der EKHN betrifft die zusätzlichen Sekretariatsstunden, die den Nachbarschaften im Zuge des Transformationsprozesses zur Verfügung gestellt wurden. Ziel des Antrags ist es, diese zusätzlichen Stunden auch künftig beizubehalten. Damit geht es um die personelle Ausstattung der Verwaltungsarbeit in den neu entstehenden kirchlichen Strukturen.

Mit einem weiteren Antrag, der sich an die Kirchenleitung der EKHN richtet, befasst sich die Herbstsynode mit der Anzahl der Mitglieder in der zukünftigen Dekanatssynode. Damit steht auch die künftige Zusammensetzung des regionalen Kirchenparlaments zur Debatte.