Neuer Theologischer Gesprächskreis startet in Lampertheim

veröffentlicht 15.10.2026 von mr, Ev. Dekanat Bergstraße

Die Evangelische Lukasgemeinde Lampertheim startet am 28. Oktober einen neuen Theologischen Gesprächskreis. Zum Auftakt erläutert Pfarrer Markus Müsebeck die Geschichte und Bedeutung der Evangelischen Messe. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Evangelische Lukasgemeinde Lampertheim lädt für Mittwoch, 28. Oktober, zum Auftakt ihres neuen Theologischen Gesprächskreises „Zwischen Amen und Fragezeichen“ ein. Pfarrer Markus Müsebeck gestaltet den ersten Abend unter dem Titel „Evangelische Messe? Ich dachte, Messe feiern nur die Katholiken?!“. Beginn ist um 19 Uhr im Gemeinderaum 1 des Evangelischen Gemeindezentrums, Römerstraße 94.

Mit dem neuen Angebot knüpft die Lukasgemeinde an ihren früheren „Theologischen Salon“ an, der während der Corona-Pandemie endete. Der Gesprächskreis soll Menschen zusammenbringen, die sich mit Fragen des Glaubens und der Theologie beschäftigen möchten. Dabei geht es nicht darum, auf jede Frage eine fertige Antwort zu finden. Vielmehr sollen unterschiedliche Sichtweisen, persönliche Erfahrungen und auch Zweifel zur Sprache kommen.

Zum Auftakt beschäftigt sich Pfarrer Müsebeck mit der Geschichte, Theologie und Liturgie der Evangelischen Messe. Was bedeutet die Messe in der evangelischen Tradition? Welche theologischen Überlegungen stehen hinter ihrer liturgischen Gestaltung? Und welche Bedeutung kann sie für den Glauben heute haben? Diesen und weiteren Fragen möchte Müsebeck gemeinsam mit den Teilnehmenden nachgehen.

Der Gesprächsabend dient zugleich als thematische Vorbereitung auf einen besonderen Gottesdienst: Am Reformationstag, Samstag, 31. Oktober, feiert die Lukasgemeinde um 18 Uhr eine Evangelische Messe in der Domkirche Lampertheim.

Der neue Gesprächskreis richtet sich an alle, die sich für theologische und geistliche Themen interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ausdrücklich willkommen sind auch Menschen, die Glaubensinhalte hinterfragen und nicht zu allem einfach „Ja und Amen“ sagen möchten.