Unter dem Leitgedanken „Couragiert widerständig“ findet am Dienstag, 17. November, eine ökumenische Friedensvesper in der Heilig-Kreuz-Kirche (Weserstraße 3) in Auerbach statt. Beginn ist um 19 Uhr. Die Veranstaltung ist Teil der Ökumenischen Friedensdekade, die vom 8. bis 18. November begangen wird, und der Aktion Wanderfriedenskerze. Diese steht in diesem Jahr unter dem Motto „Verfolgt – weil sie Unrecht bekämpfen“.
Im Mittelpunkt der Friedensvesper stehen Menschen, die sich in Kriegs- und Krisengebieten gegen Gewalt und Unrecht einsetzen. Viele von ihnen riskieren dabei ihre Freiheit oder sogar ihr Leben. Die Veranstaltung will an ihr Engagement erinnern und zum Gebet für Frieden und Gerechtigkeit einladen.
Der Krieg in der Ukraine ist seit Jahren auch in Deutschland allgegenwärtig. Andere bewaffnete Konflikte, etwa im Sudan, geraten dagegen häufig aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit. Dabei leiden auch dort unzählige Menschen unter Krieg und Gewalt. Zugleich gibt es Menschen, die sich trotz großer persönlicher Gefahren für Frieden, Menschenrechte und ein Ende der Gewalt einsetzen.
Die Friedensvesper greift diese Themen auf. Christinnen und Christen wollen gemeinsam für den Frieden beten und ihre Aufmerksamkeit auf diejenigen richten, die Unrecht nicht hinnehmen, sondern ihm mutig entgegentreten. Damit verbindet sich auch die Frage, wie Menschen selbst zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen können.
Weitere Informationen zur Ökumenischen Friedensdekade gibt es unter www.friedensdekade.de.