Braucht eine Demokratie Religion? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Veranstaltung der Ökumenischen Erwachsenenbildung Heppenheim am Dienstag, 22. September, um 19 Uhr im Haus Dornbusch in der Mozartstraße 29 in Heppenheim. Im Mittelpunkt stehen zentrale Aussagen der ersten Enzyklika von Papst Leo XIV. und ihre Bedeutung für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen. Der Eintritt ist frei.
Ausgangspunkt des Abends ist die viel beachtete These des Soziologen Hartmut Rosa: „Die Demokratie braucht Religion.“ Vor dem Hintergrund der vielfach wahrgenommenen Krise demokratischer Gesellschaften soll diskutiert werden, ob und wie Religion einen Beitrag zur Stärkung der Demokratie leisten kann.
Als Grundlage dient die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., die seit ihrer Veröffentlichung große Aufmerksamkeit gefunden hat. Darin setzt sich der Papst unter anderem mit der Würde des Menschen, dem Gemeinwohl, der Bedeutung von Arbeit sowie der Suche nach Wahrheit auseinander. Auch die Chancen und Grenzen Künstlicher Intelligenz greift das Schreiben auf. Dabei benennt es sowohl ihre Möglichkeiten als auch die Risiken und Gefährdungen, die mit ihrem Einsatz verbunden sind.
Referent des Abends ist Dr. Mario Fischer vom Konfessionskundlichen Institut in Bensheim. Er ist dort Wissenschaftlicher Referent für Catholica und leitet das Institut. Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion.
Mit der Veranstaltung möchte die Ökumenische Erwachsenenbildung Heppenheim einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen und ethischen Fragen leisten und Interessierten Raum für Information und Austausch bieten.