Dekanat Bergstraße

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Gedenktag am 27. Januar

Gegen die Leugnung des Holocaust

bbiewDas Stolperstein-Mahnmal in der Bensheimer Fußgängerzone

Rund um den Holocaust-Gedenktag am 27. Januar setzen mehrere Initiativen in der Region Bergstraße Zeichen gegen Hass und Gewalt. Auch das Evangelische Dekanat Bergstraße beteiligt sich mit einer Filmvorführung am Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.

Der Bergsträßer Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lädt am 27. Januar traditionell zur Gedenkveranstaltung am "Stolperstein-Mahnmal" in Bensheim ein. Gerade die zurückliegenden Jahre hätten deutlich gemacht haben, wie brandaktuell das Thema  Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit noch immer sei, heißt es in der Ankündigung. Die Veranstaltung beginnt nicht wie in den Vorjahren um 16 Uhr, sondern bereits um 14 Uhr. Grund ist die Einweihung einer neuen Erinnerungsstätte in Heppenheim.

Neue Erinnerungsstätte in Heppenheim

Am Westrand der Heppenheimer Gunderslache wird am 27. Januar um16 Uhr an die Menschen erinnert, die im Tonwerk, aber auch an anderen Orten in Heppenheim Zwangsarbeit leisten mussten. Die Leiterin des Dokumentationszentrums Zwangsarbeit (Berlin), Dr. Christine Glauning, wird nach der Einweihung einen Vortrag halten. Der Festakt findet in der etwa 500 Meter entfernten Lagerhalle der Firma Vock statt. Die Einweihung der Erinnerungsstätte am Westrand der Heppenheimer Gunderslache wird mit einem Festakt in der Lagerhalle der Firma Vock (Gunderslachstr. 8) fortgesetzt.

Gegen die Leugnung des Holocaust

Am 30. Januar, drei Tage nach dem Holocaust-Gedenktag, zeigt das Evangelische Dekanat in Kooperation mit dem Martin-Buber-Haus einen Film, in dem die Leugnung des Holocaust ein gerichtliches Nachspiel hat. Es handelt sich um ein auf wahren Begebenheiten beruhendes US-amerikanisch-britisches Filmdrama von Mick Jackson aus dem Jahr 2016.

Der britische Autor David Irving verklagt die amerikanische Universitätsprofessorin Deborah E. Lipstadt wegen Verleumdung. In ihrem jüngsten Buch hatte Lipstadt ihm die Leugnung des Holocaust vorgeworfen. Sie steht jetzt vor der absurden Herausforderung,  vor Gericht nicht nur sich selbst zu verteidigen, sondern auch nachzuweisen, dass der Holocaust tatsächlich stattgefunden hat. In den Hauptrollen sind Rachel Weisz, Tom Wilkinson und Timothy Spall zu sehen.

Der Eintritt zur Filmvorführung am 30. Januar um 19 Uhr im Heppenheimer Haus der Kirche (Ludwigstraße 13) ist frei. Um Spenden wird gebeten.

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