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Abschied und Aufbruch: Pfarrerin Gallmeier wechselt nach Darmstadt

© GallmeierNach 17 Jahren endet der Dienst von Pfarrerin Almut Gallmeier in der Evangelischen Stephanusgemeinde Bensheim.

Nach 17 Jahren endet der Dienst von Pfarrerin Almut Gallmeier in der Evangelischen Stephanusgemeinde Bensheim. Zum 1. Februar wechselt sie zur Evangelischen Studierendengemeinde Darmstadt. Die Gemeinde verabschiedet sie am 25. Januar mit einem Gottesdienst.

Bensheim. Nach 17 Jahren als Seelsorgerin der Evangelischen Stephanusgemeinde Bensheim verabschiedet sich Pfarrerin Almut Gallmeier: Zum 1. Februar übernimmt sie die Pfarrstelle der Evangelischen Studierendengemeinde in Darmstadt. Die Stephanusgemeinde lädt aus diesem Grund am 25. Januar, Sonntag, 14 Uhr, zu einem Abschiedsgottesdienst in die Stephanuskirche an der Eifelstraße ein.

Seit März 2009 wirkte Almut Gallmeier als Pfarrerin in der Stephanusgemeinde. In dieser Zeit begleitete sie das Gemeindeleben in all seinen Facetten. Der Gottesdienst stand für sie dabei immer im Mittelpunkt. „Er ist die Kraftquelle und der Ort, an dem wir zusammenkommen mit unseren Träumen, Sehnsüchten, unserer Trauer und unserer Freude. All das bringen wir hier vor Gott“, betont Gallmeier. „Getröstet und gestärkt und vielleicht mit einer neuen Sicht auf die Dinge gehen wir dann wieder in unseren Alltag“. Unbedingt dazu gehörte für die Pfarrerin das Beisammensein im Anschluss, bei Kaffee und Gebäck. „Ich kenne es in der Stephanusgemeinde nicht anders, die Gastfreundschaft spielte immer eine wichtige Rolle. Und nach jedem meiner Gottesdienste saß ich noch lange in guten Gesprächen an den Kaffeetischen.“

Neben vielen schönen und intensiven Ereignissen hat Gallmeier vor allem noch den umfänglichen Umbau des Gemeindehauses in den Jahren 2013/14 in Erinnerung. „So viele Leute haben mitangepackt, es war wirklich ein Gemeinschaftsprojekt. Und herausgekommen ist ein Gemeindehaus, das viel Anklang findet und in dem sich die Menschen wohlfühlen.“ Das Motto der Stephanusgemeinde „Herzlich Willkommen“ zu leben, war eines der zentralen Anliegen von Pfarrerin Gallmeier. Ob haupt- oder ehrenamtlich Mitarbeitende, ob alteingesessene oder ganz neue Gemeindemitglieder: Alle sollten hier einen Ort finden, an dem ihnen offen und freundlich begegnet wird und ihre Anwesenheit und ihr Mitwirken wertgeschätzt wird.

Wichtige inhaltliche Themen waren für Pfarrerin Gallmeier der Christlich-Jüdische Dialog, bedingt durch ihre Erfahrungen eines Studienjahres in Israel. Auch der Blick auf die Anliegen queerer Menschen, die oft keinen Ort in der Kirche finden, wurde ihr in den letzten Jahren immer wichtiger. Sie ist überzeugt: „Nur eine vielfältige Kirche, die Menschen in ihrer Buntheit wertschätzt, ist eine Kirche Jesu Christi“. Obwohl sie sich auf ihre neue Aufgabe in der Studierendengemeinde Darmstadt freut, lässt sie die Stephanusgemeinde wehmütig zurück. „Hier sind meine Kinder groß geworden und es wird für sie und auch für mich immer ein Stück Heimat bleiben. Ich bin sehr dankbar für viele wunderbare Begegnungen und schöne Zeiten“.

Viele Abschiede und Aufbrüche hätten ihr Leben geprägt, so Gallmeier. Ein Bibelwort aus dem Hebräerbrief begleite sie dabei schon lange: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, aber die zukünftige suchen wir.“ Dieses Wort nehme sie nun auch mit nach Darmstadt. Zugleich sei es ein Wort der Ermutigung für die Stephanusgemeinde, weil es von Zukunft spreche und davon, sich gemeinsam auf den Weg zu machen – auch mit den Kirchengemeinden der Nachbarschaft.

Im Abschiedsgottesdienst wird Dekanin Sonja Mattes Pfarrerin Almut Gallmeier von ihren Aufgaben in der Stephanusgemeinde entpflichten und ihr einen Segen zum Abschied zusprechen. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von der Band „Music to Go“. Im Anschluss lädt der Kirchenvorstand zu einem Empfang im Stephanushaus ein, bei dem die Gemeindemitglieder Gelegenheit haben, sich persönlich von Pfarrerin Gallmeier zu verabschieden.

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