Weiberfastnacht
Veggelsbecher erbeuteten auch im Haus der Kirche drei Schlipse
© Michael Ränker
13.02.2026
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Der Donnerstag vor Aschermittwoch ist bekanntermaßen stets der Weiberfastnacht gewidmet, so ist es auch an der Bergstraße in der „fünften Jahreszeit“ gute Tradition – eine lokale Tradition indessen ist es, dass an diesem Tag die Veggelsbecher aus dem Heppenheimer Stadtteil Hambach in der Bergsträßer Kreisstadt ihr Unwesen treiben, also jene maskierten Frauen, die ihre Identität – mit Ausnahme der nicht maskierten „Miss“ – nie preisgeben.
Auch im 78. Jahr ihres Bestehens statteten die schwarz gekleideten „Weiber“ dem Evangelischen Dekanat Bergstraße einen Besuch ab. Herzlich willkommen geheißen im Haus der Kirche an der Ludwigstraße wurden die Veggelsbecher am frühen Vormittag von Präses Ute Gölz.
Die Veggelsbecher unter der Leitung von „Miss“ Andrea Ochs-Kleber bedankten sich für die Gastfreundschaft im „Dreimädelhaus“ – neben Ute Gölz wird wird das Dekanat auch Dekanin Sonja Mattes und stellvertretender Dekanin Silke Bienhaus geleitet. Und sie legten tanzenderweise eine kesse Sohle zum Song „Wir haben oben gute Laune, unten gute Laune…“ der Band „GroßstadtEngel“ auf das sprichwörtliche Parkett. Bevor die Veggelsbecher das Haus-der-Kirche-Team zum Mittanzen animierten, erbeuteten sie die Schlipse von Manfred Gölz, dem Ehemann von Präses Ute Gölz, sowie von Dekanatsjugendreferent Oliver Guthier und Öffentlichkeitsarbeiter Michael Ränker.
Nach einem dreifachen Helau auf die Weiberfastnacht, die Veggelsbecher sowie das Haus der Kirche und einem kleinen Sektempfang zogen die Veggelsbecher weiter, um unter anderem dem Heppenheimer Bürgermeister Rainer Burelbach sowie dem Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt ihre närrische Aufwartung zu machen. Und um weitere Schlipse zu erbeuten.
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