Weiberfastnacht
Veggelsbecher erbeuteten auch im Haus der Kirche einen Schlips
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28.02.2025
mr
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Der Donnerstag vor Aschermittwoch ist bekanntermaßen stets der Weiberfastnacht gewidmet, so ist es auch an der Bergstraße in der „fünften Jahreszeit“ gute Tradition – eine lokale Tradition indessen ist es, dass an diesem Tag die Veggelsbecher aus dem Heppenheimer Stadtteil Hambach ihr Unwesen treiben, also jene maskierten Frauen, die ihre Identität – mit Ausnahme der nicht maskierten „Miss“ – nie preisgeben.
Im 77. Jahr ihres Bestehens statteten die schwarz gekleideten „Weiber“ auch dem Evangelischen Dekanat Bergstraße einen Besuch ab. Herzlich willkommen geheißen im Haus der Kirche an der Ludwigstraße wurden die Veggelsbecher am frühen Vormittag von Präses Ute Gölz und Dekanin Sonja Mattes sowie einem an diesem Tag nahezu ausnahmslos aus Frauen bestehenden Team: Der Pfarrer für Ökumene und Mission, der Referent für Fundraising sowie der Dekanatsjugendreferent glänzten am Tag der Weiberfastnacht mit Abwesenheit. Sie überließen dem für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Kollegen Michael Ränker den Vortritt beim traditionellen Schlips-Abschneiden.
Die Veggelsbecher unter der Leitung von „Miss“ Andrea Ochs-Kleber bedankten sich für die Gastfreundschaft im „Dreimädelhaus“ – neben Ute Gölz und Sonja Mattes wird das Dekanat auch von stellvertretender Dekanin Silke Bienhaus geleitet – mit einer Ordensverleihung sowie tanzenderweise mit einer kessen Sohle, die sie auf das sprichwörtliche Parkett legten.
Nach einem dreifachen Helau auf die Weiberfastnacht, die Veggelsbecher sowie das Haus der Kirche und einem kleinen Sektempfang zogen die Veggelsbecher weiter, um unter anderem dem Heppenheimer Bürgermeister Rainer Burelbach sowie dem Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt ihre närrische Aufwartung zu machen. Und um weitere Schlipse zu erbeuten.
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