Dekanat Bergstraße

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Dekanat Bergstraße beteiligt sich an EKHN-Aktion

So ist Sonntag

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Der Sonntagsschutz ist Thema der neuen Impulspost, die die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) an alle evangelischen Haushalte im Kirchengebiet verschickt hat. An der Aktion „So ist Sonntag“ beteiligen sich auch 22 Kirchengemeinden im Evangelischen Dekanat Bergstraße – so viel wie nie zuvor bei einer Impulspost.

bbiewSo ist Sonntag, meinen auch die Mitarbeitenden des Evangelischen Dekanats im Heppenheimer Haus der Kirche.

Die evangelischen Gemeinden Affolterbach, Alsbach, Auerbach, Bensheim (Stephanusgemeinde, Bickenbach, Birkenau,  Einhausen, Gronau-Zell, die Christuskirchengemeinde Heppenheim, die Heilig-Geist-Gemeinde Heppenheim, Hammelbach,  Jugenheim, Lindenfels, Mörlenbach, Rimbach, Schönberg-Wilmshausen, Schwanheim, Seeheim, Viernheim (Auferstehungsgemeinde), Wald-Michelbach, Zotzenbach und Zwingenberg haben großformatige Banner und Aktionsmaterial bestellt. Insgesamt beteiligen sich 555 Gemeinden der EKHN. Damit ist der Sonntagsschutz nach EKHN-Angaben eines der am meisten nachgefragten Themen seit Start der Impulspost. Das Dekanat Bergstraße war an der Konzeption der Impulspost beteiligt.

Welche Sonntagsarbeit ist notwendig, welche nicht?

Die EKHN will mit „So ist Sonntag“ deutlich machen, wie wichtig der Sonntag als gemeinsamer freier Tag ist. Kirchenpräsident Volker Jung und die Stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf stellten die Aktion im Frankfurter Bethanien-Krankenhaus vor. Damit sollen zum einen jene Menschen gewürdigt werden, die sonntags arbeiten; zum anderen will die Kirche zur Diskussion anregen, welche Sonntagsarbeit gesellschaftlich notwendig und welche nicht.

Sonntagsarbeit hat laut Statistischem Bundesamt deutlich zugenommen. Demnach arbeiten heute fast 25 Prozent aller Beschäftigten regelmäßig oder gelegentlich sonntags. „Wenn jeder Vierte an diesem Tag nicht frei hat, läuft der Sonntag Gefahr zum bloßen Werktag zu werden. Aber alle, die gegen Sonntagsarbeit und Sonntagskommerz sind, dürfen sich auch selbstkritisch fragen, ob sie durch ihr eigenes Konsum- und Freizeitverhalten anderen sonntags nicht jede Menge Arbeit machen“, sagt der Bergsträßer Dekan Arno Kreh. Wir seien es gewohnt, uns sonntags bedienen zu lassen – im Café oder im Restaurant. Ähnliches gelte für den sonntäglichen Museumsbesuch und Sonntagsarbeit der Museumsbeschäftigten. Auch Theater und Kino seien sonntags ohne Arbeit nicht denkbar.

Diskussion um den Wert des freien Sonntags

„Die entscheidende Frage ist, welche Sonntagsarbeit ist lebensdienlich und welche nicht. Bei den Rettungsdiensten, in Krankenhäusern oder Pflegeheimen dürfte die Antwort unstrittig sein. Diese Arbeit ist auch sonntags unverzichtbar. Doch wie steht es  beispielsweise mit den Sonntagsbäckereien. Da dürfte die Antwort schon weniger eindeutig ausfallen“, betont Dekan Kreh. Sonntags in ein frisches Brötchen beißen zu können, setze voraus, dass zuvor andere dafür arbeiten mussten. „Mit der Impulspost wollen wir zur Diskussion anregen und deutlich machen, wofür der freie Sonntag steht.“ Dieser Tag biete Zeit, sich auf das zu besinnen, was wirklich zähle im Leben. Zeit für Erholung und Muße, Zeit für sich selbst oder für Familie und Freunde und Zeit für geistliche Besinnung und Gottesdienst, so der Dekan.

In vielen Bergsträßer Gemeinden wird nach Angaben des Dekanats die Impulspost für Gesprächsstoff sorgen  „So ist Sonntag“  - das will zum Beispiel die Kirchengemeinde Alsbach mit einem Aktionstag am 14. Oktober zeigen. Teilnehmen werden unter anderem die Stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN, Ulrike Scherf und der Landesbezirksleiter der Gewerkschaft ver.di, Jürgen Bothner. Der Aktionstag, der vom Gemeindenetz Nördliche Bergstraße (Alsbach, Ober-Beerbach, Jugenheim und Zwingenberg) unterstützt wird,  beginnt um 11 Uhr mit einem Freiluftgottesdienst in der Erpelanlage Alsbach und endet gegen 16 Uhr.

Das Evangelische Dekanat Bergstraße zeigt im Heppenheimer Haus der Kirche die Ausstellung „Mein Sonntag“. Auf großformatigen Plakaten erläutern 15 Menschen aus der Region, was ihnen der Sonntag bedeutet. Die Ausstellung ist werktags von 9 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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